19.2.10

LYX und Argon verlosen Vorabexemplare zu Nalini Singh Hörbuch

In der Januar-Ausgabe unseres Magazins hatten wir es in der großen Hörbuch-Vorschau Frühjahr 2010 bereits angekündigt: Bei Argon erscheint demnächst das erste Hörbuch zu Nalini Singhs erfolgreicher paranormalen Liebesromanserie über die Medialen und Gestaltwandler auf CD. Gelesen wird Leopardenblut von Elena Wilms. Alle, die die Veröffentlichung am 11. März gar nicht mehr abwarten können, haben derzeit die Chance, ein Vorabexemplar zu gewinnen. Einzelheiten zur Verlosung stehen auf der
Facebook-Seite von LYX, dem Verlag, der die Buchvorlagen herausbringt.

Cover © Argon

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20.1.10

Rezension: Karen Chance - Death's Mistress

Paranormal
KAREN CHANCE
Death's Mistress

Onyx, TB, $7,99 (USA)

Die meisten Mitglieder der paranormalen Gemeinde, besonders jedoch Vampire, sehen auf Dorina, Mischlingskind eines Vampirs und einer menschlichen Frau, hinab. Dhampire wie sie sind dafür bekannt, während ihrer häufigen Wutanfälle ein blutiges Desaster zu hinterlassen. Nun sucht Dory für ihre Freundin Claire nach einer mächtigen Rune, die ihrem Träger Unsterblichkeit verleihen kann und Claires Sohn, den Thronerben Faeries, vor Anschlägen schützen soll. Nicht gar so verwunderlich ist es daher, dass so mancher hinter der gestohlenen Rune her ist - unter anderem Vampir Louis-Cesare, der hofft, damit seine Geliebte Christine aus der Gefangenschaft freikaufen zu können. Trotzdem kann er nicht die Finger von Dory lassen.

Bereits in ihrer bekannten Cassie-Palmer-Serie hat Karen Chance bewiesen, dass sie im paranormalen Genre nicht nur zuhause ist, sondern es auch durch Neues bereichern kann. Ihre zweite Serie um Dorina spielt in der gleichen Welt und teilt mit der ersten Serie einige Charaktere - vor allem Dorys Vater Mircea. Kenntnisse der ersten Serie sind jedoch nicht unbedingt nötig, um der Geschichte folgen zu können. Im Unterschied zu Cassie, die eher über metaphysische Kräfte verfügt, ist Dory eine Vampirjägerin, deren Erfolg auf Kämpfen, körperlicher Stärke und fiesen Tricks beruht. So erklärt sich, warum es in dieser Serie, in der mit "Death's Mistress" nun der zweite Band vorliegt, noch mehr zur Sache geht. Die Liebesgeschichte zwischen Louis-Cesare und Dory entwickelt sich langsam, aber überzeugend. Der beißende Humor der Autorin trifft immer ins Schwarze, und ihre Fähigkeiten beim Verfassen rasanter Action kamen nie besser zur Geltung. (IB)

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25.11.09

Lara Adrian erneut auf der Spiegel Bestsellerliste

Lara Adrian wird von ihren deutschen Fans geliebt. Das erfuhr die Amerikanerin nicht zuletzt dadurch, dass sie im Frühjahr von den LoveLetter-Lesern mit dem Liebesroman-Award 2009 als beste Autorin ausgezeichnet wurde. Auch die Verkaufszahlen sprechen für sich. In ihrem jüngsten Newsletter sendet sie ihren Fans nicht nur herzliche Grüße zu Thanksgiving, sie teilt auch ihre Freude über den tollen Verkaufsstart ihrer neuesten deutschen Veröffentlichung mit. "Gesandte des Zwielichts" (Ashes of Midnight), die Geschichte um den Berliner Stammesvampir Andreas Reichen und seine verloren geglaubte große Liebe Claire, schaffte es als sechster Band der "Midnight Breed"-Serie sehr treffend auf Anhieb auf Platz 6 der Spiegel Bestsellerliste 48/2009 in der Rubrik "Taschenbücher Belletristik". Dies ist die höchste Platzierung, die Lara Adrian bislang mit einem ihrer Bücher dort erreichen konnte.

Cover © LYX

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22.11.09

"New Moon" stellt in den USA einen neuen Kinorekord auf

Offiziell läuft New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde erst am 26. November 2009 in den deutschen Kinos an. In etlichen Städten finden aber bereits heute die ersten Previews statt. Karten dazu fanden schon vor Wochen reißenden Absatz und waren schnell ausverkauft. Auch für die Vorstellungen kommenden Donnerstag und an den darauffolgenden Tagen wird es nicht leicht sein, noch Tickets zu ergattern.

In den USA ist die Verfilmung des zweiten Teils von Stephenie Meyers Twilight-Saga um die Sterbliche Bella (Kristen Stewart) und den Vampir Edward (Robert Pattinson) vorigen Freitag gestartet - mit einem Rekordeinspielergebnis. Mit 72,7 Millionen Dollar verwies "New Moon" den bisherigen Spitzenreiter "Dark Knight" auf den zweiten Platz. Die Batman-Adaption konnte lediglich "läppische" 67,2 Millionen Dollar an ihrem ersten Tag im Kino einnehmen.

Die Frage scheint nun nicht mehr zu sein, ob sich Bella & Edward in der nächsten Woche den 1. Platz der Kinocharts hierzulande erkämpfen werden, sondern nur noch, mit welchem Abstand zu Platz 2 der Film den Gipfel erklimmt.

Bilder © 2009 Concorde Filmverleih GmbH

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18.11.09

Rezension: Julie Kenner - Tainted

Paranormal
JULIE KENNER
Tainted

Ace, TB, $7,99 (USA)

Lily Carlyle wollte gerade den Vergewaltiger ihrer kleinen Schwester stellen, als dieser sie ersticht. Doch statt zu sterben, landet sie im Körper der verstorbenen Alice Elaine Purdue und wird als Buße für ihre bisher begangenen schlechten Taten von Clarence, einem froschähnlichen Mann, für die Seite des Guten rekrutiert, um die Öffnung des Neunten Tores zur Hölle zu verhindern. Da sie nun Alices Leben übernehmen muss – ohne dass deren Bekannte etwas davon bemerken – macht sie sich daran, das Rätsel um deren Tod zu lösen. Als wären diese Aufgaben nicht genug, tritt auch noch der faszinierende Deacon Camphire in ihr Leben, zu dem sie sich von Beginn an hingezogen fühlt und der ein gefährliches Geheimnis verbirgt.

Nach vielen paranormalen und eher lustigen Romanen begibt sich Julie Kenner nun in den fesselnden Bereich der Kick-Ass-Heldinnen. Dabei ist „Tainted“ der erste Teil der Serie um die gewitzte und schlagkräftige Ich-Erzählerin Lily. Trotz deren krimineller Vergangenheit gelingt es Kenner rasch, Zuneigung für Lily aufzubauen. Dank Lilys liebenswerter und unverwüstlicher Art ist es leicht, den mitreißenden Ereignissen zu folgen, die sie erlebt. Die Beziehung zwischen Deacon und ihr ist in diesem Band noch eher oberflächlich gehalten, die originellen Ideen des Romans trösten jedoch darüber hinweg. Kenner verbindet den Kampf des Guten gegen das Böse mit raffinierten Handlungsverstrickungen. „Torn“ und „Turned“, die beiden Fortsetzungen der Geschichte, sind bereits angekündigt. Freunde von starken Heldinnen sollten bei „Tainted“ unbedingt zugreifen. (JW)

Cover © Ace

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25.10.09

Rezension: Robin McKinley - Atem der Nacht

Paranormal
ROBIN MCKINLEY
Atem der Nacht

Sunshine
Bastei Lübbe, TB, 8,99 EUR

Sunshine arbeitet als passionierte Bäckerin im Café ihres Stiefvaters. Sie führt ein banales, unaufgeregtes Leben und hat manchmal das Gefühl, dass ihr die Decke auf den Kopf fällt. An einem dieser Abende erhofft sich Sunshine von einem Ausflug an den See etwas Abwechslung. Sie weiß, dass es dort gefährlich für sie ist, denn nach Sonnenuntergang sind die Menschen Vampiren und anderen Dämonen ausgeliefert. Da Sunshine sich aufgrund der jahrelangen Ruhe vor Übergriffen sicher fühlt, geht sie dieses Risiko ein und wird prompt von Vampiren entführt. Als sie erwacht, findet sie sich angekettet an der Wand eines Ballsaals wieder. Doch Sunshine ist nicht allein. Constantine, ein Vampir, wird ebenfalls gefangen gehalten. Eigentlich ist sie das Opfer und er der Jäger, aber beide wissen, dass sie nur gemeinsam überleben können …

Robin McKinleys neuste deutsche Veröffentlichung kann sich leider aus der Masse an romantischen Vampirromanen nicht hervorheben. Zwar sind ihre Ideen durchaus ansprechend und auch die Charaktere wissen im Laufe des Buches Sympathien zu erzeugen, aber die Handlung plätschert streckenweise dermaßen langweilig dahin, dass es schwer fällt am Ball zu bleiben. Seitenweise ergeht sich McKinley in überflüssigen Exkursen übers Backen und andere alltägliche Angelegenheiten, und absolut eindeutige Dinge werden so oft erklärt, dass zunehmend Abschnitte nur noch überflogen werden. Diese Einschübe nehmen dem an sich sehr flüssig und gut geschriebenen Roman jeglichen Schwung. Dabei zeigen die humorvollen Gedankengänge der Heldin und die erotische Spannung zwischen Sunshine und Constantine durchaus das Potential der Autorin. Besonders Constantine ist mit seinen dunklen, fast bösartigen Seiten und einer daraus resultierenden düsteren animalischen Anziehung ein tiefgründiger Held, dessen Facetten immer wieder überraschen. (StS)

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10.10.09

Brigitte Melzer: Die Dämonenseherin

Paranormal
BRIGITTE MELZER
Die Dämonenseherin

Otherworld, TB, 14,95 EUR

Die Gemeinschaft der Seher hat ein großes Problem: Durch ein verunglücktes Experiment ist es fünfzehn Probanden gelungen, mit einem Dämon im Körper zu entkommen. Nachdem einige von ihnen gegen das Wesen in ihnen nicht länger standhalten konnten und es zu einem Blutbad gekommen ist, wird Logan Drake, Agent einer Spezialeinheit, beauftragt, die restlichen Flüchtlinge einzufangen. Alessa Flynn ist eine von ihnen und lebt seit drei Jahren unerkannt und voller Furcht im schottischen Edinburgh. Logan und Alessa lernen sich durch den gewaltsamen Tod des für die Experimente verantwortlichen Wissenschaftlers kennen und beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Alessa verschweigt ihm ihre wahre Identität, doch die Liebe zu Logan lässt sie unvorsichtig werden.

Die Handlungsgrundlage von „Die Dämonenseherin“ mag nicht ausreichend logisch vermittelt werden, dafür besticht der Roman durch eine ideenreiche und gut durchdachte übernatürliche Gesellschaft und Welt. Die Charaktere sind bis zur kleinsten Nebenfigur lebendig ausgearbeitet und bekommen genug Spielraum, sich zu entwickeln. So sind auch die sich langsam verändernde Beziehung von Logan und Alessa und deren Emotionen nachvollziehbar. Die Spannung wird bis zum fulminanten und glücklichen Ende aufrecht gehalten. Brigitte Melzers Ausflug in die Erwachsenwelt, nach zahlreichen Young-Adult-Büchern unter verschiedenen Pseudonymen, beeindruckt durch eine gelungene Aufmachung und kann sich vor allem mit einer fantasievollen Geschichte im Paranormal-Genre gekonnt durchsetzen. (DH)

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9.10.09

Annette McCleave: Drawn Into Darkness

Paranormal
ANNETTE MCCLEAVE
Drawn Into Darkness

Signet Eclipse, TB, $7,99 (USA)

Lachlan MacGregor, vor 400 Jahren Laird des Clans MacGregor, sammelt im Gewand eines Priesters für den Tod Seelen, die entweder für den Himmel oder die Hölle bestimmt sind, und beschützt sie vor Dämonen. Sein aktueller Auftrag jedoch ist es, Emily, die vierzehnjährige Tochter der hübschen Künstlerin Rachel Lewis, zu bewachen. Leichter gesagt als getan, denn Emily hat sich unwissentlich mit einem gutaussehenden Dämon eingelassen, der Lachlan kennt und alles daran setzt, den Schotten endgültig auszuschalten. Rachel, die eigentlich nur ihre Tochter sicher wissen will, wird in einen Kampf um Reliquien und Seelen gezogen. Dabei hat sie große Gewissensbisse, findet sie doch den Priester Lachlan sexier als erlaubt.

„Drawn Into Darkness“ ist Annette McCleaves Debüt und gibt dem Paranormal-Genre einen neuen unwiderstehlichen Helden. Lachlan versprüht einen solchen Charme und Witz und entzückt mit seinem schottischen Dialekt, dass nicht nur Rachel, sondern auch der Leser schwach wird. Besonders faszinierend ist, dass ein Großteil der Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird. Rachel steht ihm jedoch in nichts nach. Sie ist eine wundervolle Mutter und starke Heldin, die Lachlan erstaunlich einfallsreich zur Seite steht. Amüsant beschrieben sind ihre Versuche, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass Lachlan als vermeintlicher Priester tabu für sie ist. Die Funken zwischen den beiden sprühen vom ersten Zusammentreffen an. Und so fesselt das Buch nicht nur durch den Kampf von Gut gegen Böse, sondern auch durch die stürmischen Liebesszenen. Der Autorin ist es gelungen, Dämonen, Engel, kirchliche Symbole und Liebe zu einem magischen Roman zu verbinden, der Lust auf mehr macht. (JW)

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22.9.09

Jeanine Krock: Die Sternseherin

Paranormal
JEANINE KROCK
Die Sternseherin

Ubooks, TB, 12,95 EUR

Die von Visionen geplagte Feentochter Estelle ist in ihrer Heimat nicht mehr sicher und wird daher vorsorglich von ihren Schwestern nach Edinburgh geschickt, um ein neues Leben zu beginnen. Doch auch dort wimmelt es von Wesen der Anderwelt, vor allem Vampiren, gegen die Estelle eine tiefe Abneigung hegt. Mit dem Bibliothekar Asher und dem vermeintlichen Elf Julen begegnen Estelle bald zwei Männer, deren Faszination sie sich nicht entziehen kann. Während Asher sie zu beschützen versucht, schmeichelt ihr Julen, um mit ihrer Hilfe ein geheimnisvolles Buch, das Grimoire, aufzustöbern. Die Suche nach dem Buch führt die drei nach London und Dublin und gipfelt schließlich auf einem geheimen Schloss in einem furiosen Kampf gegen einen bösen Dämon.

Im zweiten Teil der „Licht & Schatten“-Serie steht mit Estelle die Schwester von Nuriya, um die es im Vorgängerroman „Der Venuspakt" ging, im Mittelpunkt. Die Romane können jedoch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden. Sehr gut gelingt es der Autorin, die von ihren Gefühlen für die zwei Männer hin und her gerissene Estelle zu charakterisieren. Feenwesen sind sehr sinnliche Geschöpfe, so dass es sowohl als Gedankenspiel als auch in der Realität zu einigen erotischen Begegnungen kommt, bei denen die Romantik eine große Rolle spielt. Der Leser erfährt mehr als noch im ersten Band über die ganz eigene fantastische Welt der Licht- und Dunkelelfen. Der Krimiplot fesselt bis zum Schluss und begeistert mit überraschenden Wendungen. Jeanine Krock hat mit „Die Sternseherin“ ein Glanzlicht des Paranormal-Genres geschaffen, das sich vor der ausländischen Konkurrenz nicht verstecken muss. (KH)

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24.8.09

Jeaniene Frost: Kuss der Nacht

Paranormal
JEANIENE FROST
Kuss der Nacht

One Foot in the Grave
Blanvalet, TB, 8,95 EUR

Seit vier Jahren arbeitet Cat Arthur mittlerweile beim FBI. Sie hat versucht, etwas Normalität und Ruhe in ihr Leben zu bringen. Denise ist ihr inzwischen eine gute Freundin geworden, die sie als das akzeptiert, was sie ist – eine Halbvampirin. Bei Denises Hochzeit gerät Cats Leben jedoch erneut aus den Fugen. Der Trauzeuge des Bräutigams ist Bones, ein Vampir und Cats ehemaliger Geliebter. Unnachgiebig will er ihre gemeinsame Beziehung wieder aufnehmen und stürzt Cat damit in ein Gefühlschaos. Eigentlich soll sie als Vampirjägerin der Regierung Bones vernichten, und auch ihre Mutter kann ihre Schwäche für ihn nicht verstehen. Zu allem Übel haben die Vampire auch noch ein Kopfgeld auf die junge Jägerin ausgesetzt.

Nach dem offenen Ende von „Blutrote Küsse“ geht es nun endlich weiter mit Cat und Bones. Überraschenderweise macht Jeaniene Frost einen ziemlich großen Zeitsprung, dennoch sind die Sympathien für ihre Hauptfiguren sofort wieder da. Cat ist eindeutig reifer geworden. Sie steht noch mehr für sich ein und lässt sich nichts gefallen. Trotzdem kommt sie gegen Bones Charme erneut nicht lange an. Mit jeder Menge Humor beschreibt die Autorin wie Cat trotz aller Vorbehalte weich wird und sich wieder mit ihm einlässt. Die anschließenden außergewöhnlichen Erotikszenen, sind sicherlich ein Highlight des Romans. Frost versteht es, prickelnde Leidenschaft zu transportieren. Wer explizite Beschreibungen in dieser Richtung nicht mag, sei jedoch vorgewarnt. Auch in Sachen Brutalität fährt die Autorin eine härtere Gangart. Zusammen mit der kompromisslosen Beziehung zwischen Cat und Bones und ihren funkensprühenden, amüsanten Dialogen entsteht dadurch eine unwiderstehliche Mischung. (StS)

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6.8.09

Yasmine Galenorn: Die Hexe

Paranormal
YASMINE GALENORN
Die Hexe

Witchling
Knaur, TB, 8,95 EUR

Die Anderwelt hat ihre Pforten geöffnet und sich zu erkennen gegeben. Camille und ihre beiden Schwestern arbeiten für den Anderwelt Nachrichtendienst (AND) , der die Portale zwischen den Welten bewachen soll. Als ihr Kamerad Jocko ermordet wird, tun sie alles, um den Fall aufzuklären. Ihre halb menschliche und halb Sidhe Abstammung macht es ihnen allerdings nicht leichter, da sie dadurch unter einer magischen Behinderung leiden. Dann tauchen auch noch der Svartaner Trillian und der Fuchsdämon Morio auf, die beide an Camille interessiert sind und zwischen denen sie sich nicht entscheiden kann. Als schließlich klar wird, dass Schattenschwinge hinter allem steckt und dabei ist, den nächsten Weltenkrieg auszulösen, kann ihnen nur noch das Geistsiegel helfen. In neun Teile zerbrochen, machen sich die Schwestern auf, das erste davon vor dem Dämonenfürst zu finden.

Yasmine Galenorn hat sich im ersten Teil ihrer „Schwestern des Mondes“-Reihe einem ihr nur zu bekannten Thema gewidmet. Denn auch sie ist eine Hexe und weiß daher, wovon sie schreibt. Obwohl die Leser direkt hineingestoßen werden, lässt sich die Handlung nur mühsam an, weiß aber im weiteren Verlauf mehr und mehr zu überzeugen. Die Schwestern sind sympathisch und in ihren Aktionen souverän genug, um Anklang zu finden. Leider nehmen die Beschreibungen ihres Aussehens zu viel Platz ein und beeinträchtigen den Handlungsfluss. Dagegen sind die erotischen Szenen zu kurz geraten, teilweise unbeholfen und fehlplaziert. Wer sich nicht daran stört, wird seine Freude mit dieser unterhaltsamen Mischung aus Spannung, Action und Erotik haben. (DH)

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2.4.09

Soundtrack: Kittys Playlist von Carrie Vaughn

Ich bin eine dieser Schriftstellerinnen, die beim Schreiben Musik hören müssen. Ich kann nur schwer abschalten, weil ein Teil meines Bewusstseins immer damit beschäftigt ist, irgendwelche Listen zu erstellen, sich Gedanken um diese Listen zu machen und so weiter und so fort. Habe ich den Herd ausgeschaltet? Was der Hund wohl gerade anstellt? Muss ich mich um die Wäsche kümmern? Ein Klangteppich beruhigt meine dafür verantwortliche Hirnregion, gibt ihr etwas anderes zu tun und lenkt sie von solch profanen Überlegungen ab. So kann ich mich in Ruhe auf meine kreative Arbeit konzentrieren.

Musik bringt mich auch in Stimmung. Ich habe neulich eine Kurzgeschichte geschrieben, die im zweiten Weltkrieg spielt und die einfach nicht flüssig aufs Papier fließen wollte – bis ich all meine Big-Band-CDs rausgekramt und mir fünf Stunden lang Swing angehört habe. Wenn ich Fantasy schreibe, höre ich mir bevorzugt Stücke aus dem Mittelalter oder der Renaissance an. Und Filmsoundtracks inspirieren mich, wenn ich mit großen mitreißenden Geschichten zugange bin.

Als ich mein erstes Buch über meine Heldin Kitty geschrieben habe, hörte ich mir dabei sehr unterschiedliche Musikrichtungen an, größtenteils Rock und Alternative. Wie gewöhnlich blieb die Musik im Hintergrund und hielt mich davon ab, meine Gedanken abschweifen zu lassen. Gelegentlich stach jedoch ein Song hervor, der perfekt zu der Stimmung passte, die ich in einer bestimmten Szene vermitteln wollte. Dann saß ich ganz aufrecht in meinem Stuhl mit einem großen Grinsen im Gesicht und tippte doppelt so schnell wie sonst. Diese Lieder notierte ich mir. „Just a Girl“ von No Doubt und „When I Grow Up“ von Garbage gehören dazu. Da Kitty Radiomoderatorin ist, ergab es Sinn, dem Buch eine Playlist hinzuzufügen.

Seit damals suche ich stets nach Songs, die rüberbringen, worum es in den Kitty-Büchern geht, entweder wegen ihrer Stimmung, ihrer Texte, ihrer Emotion oder einfach wegen des Gefühls, das sie bei mir auslösen, wenn ich zuhöre. Ich habe Instrumentalstücke, Klassik (Bachs „Schafe können sicher weiden“ ist ein Favorit von mir), Oldies, Jazz und alles dazwischen in meinen Playlists untergebracht. Es gibt darunter große Hits und Obskures. Gerade habe ich die siebte dieser Wiedergabelisten zusammengestellt, die fast 100 Songs umfasst. Ich finde, das ist eine ziemlich gute Bibliothek!

Für „Die Stunde der Vampire“ (Kitty Goes to Washington) gab es jede Menge naheliegende Songs, weil das Buch eine Art Politthriller ist. Ich habe Peter Gabriels „Games Without Frontiers“, „Know Your Rights“ von The Clash und Pink Floyds „Us and Them“ eingebunden. Aber ein paar Lieder sprangen schlicht durch den reinen Spaß, den sie vermitteln, heraus. Im Roman ist Kitty allein unterwegs und zelebriert ihre Unabhängigkeit. „Kiss“ von Prince und “Doctor Jones” von Aqua sind Lieder, bei denen ich mir vorstelle, wie Kitty Washington D.C. entdeckt und dort neue Freunde findet. „Across the Universe“ von den Beatles, besonders die akustische Version, passt gut zum Ende des Buchs.

Einige meiner Lieblingslieder sind solche, die Geschichten erzählen – nicht unbedingt im wörtlichen Sinne, sondern indem sie Stimmungen und Gefühle heraufbeschwören, die mich an einen anderen Ort versetzen und meine Phantasie beflügeln, so wie auch Bücher das tun. Vielleicht sind die Kitty-Bücher für mich auch deshalb nur mit einer beigelegten Playlist komplett.

Carrie

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Carrie Vaughn: Die Stunde der Vampire

Paranormal
CARRIE VAUGHN
Die Stunde der Vampire
Kitty goes to Washington (inkl. Kitty Meets the Band)
Heyne, TB, 12,00 EUR

Nachdem sie ihr Rudel in Denver verlassen hat, tingelt Kitty Norville mit ihrer nächtlichen Radioshow „Midnight Hour“ durchs Land. Als ihr Anwalt Ben O’Farrell sie informiert, dass sie zu einer Senatsanhörung vorgeladen wurde, macht sich die Werwölfin auf den Weg nach Washington, D.C. Kaum eingetroffen lädt die Gebieterin der Stadt, die Vampirin Alette, sie mit Nachdruck ein, bei ihr zu wohnen. Fortan kann Kitty keinen Schritt mehr unbeaufsichtigt tun. Eines Abends kann sie ihre Überwacher auf einer Party jedoch abschütteln und trifft auf den Werjaguar Luis. Kitty ist fasziniert von einer ihr bislang unbekannten Welt aller Arten von Lykanthropen, in die er sie einführt, und von Luis selbst. Noch mehr beschäftigt sie aber der Ausschuss, bei dem sie auch einen alten Bekannten wiedersieht, den Jäger Cormac. Kittys Aussage verzögert sich, und der Vollmond naht.

Mit „Die Stunde der Vampire“ schlägt Carrie Vaughn das zweite Kapitel um ihre Heldin Kitty auf. Die Ich-Erzählerin hat einschneidende Veränderungen durchgemacht, da sie sich nun als Streuner allein durchschlagen muss. Sie wirkt taffer und als Werwölfin gereifter. Das Zusammenspiel alter und neuer Bekannter funktioniert einwandfrei. Einige lose Fäden aus dem ersten Band werden aufgegriffen und zum Teil nun abgeschlossen. Andere Erzählstränge bleiben offen und bieten noch reichlich Stoff für die Fortsetzungen. Das politische Intrigenspiel, in das Kitty gerät, zieht sich anfangs etwas hin. In der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Handlung aber rasant an Fahrt auf und sorgt dabei auch für handfeste Action und ein leidenschaftliches, wenn auch kompliziertes Liebesleben für Kitty, das nicht alle romantischen Träume erfüllt. Als netter Bonus wurde an den Roman noch die Kurzgeschichte „Kitty trifft die Band“ angehängt. (TD)

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21.2.09

Karen Chance: Untot mit Biss

Paranormal
KAREN CHANCE
Untot mit Biss
Touch the Dark
Piper, TB, 8,95 EUR

Cassandra Palmer ist auf den ersten Blick eine ganz normale junge Frau. Doch Cassie lebt in einem Zeugenschutzprogramm, weil sie Tony, einen Mafiaboss und den Mörder ihrer Eltern, verraten hat. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, ist er auch noch ein mächtiger Vampir. Sie selbst hat die Fähigkeit, die Zukunft vorauszusagen. Als Cassie zum wiederholten Male vor Tonys Schergen fliehen muss, gerät ihr ohnehin unruhiges Leben weiter aus den Fugen. Sie erfährt, dass ihr Mitbewohner Thomas ebenfalls ein Vampir ist, der sie jedoch schützen soll, und gerät in einen Kampf zwischen verschiedenen Vampirgruppierungen, die ihre Fähigkeiten fürchten, sie sich aber auch zu Nutze machen wollen. Um zu überleben, muss Cassie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und sich mit ihrer Gabe arrangieren.

Karen Chance hat sich mit dem ersten Roman ihrer Cassandra-Palmer-Serie zu viel vorgenommen. Die Autorin sprüht über vor Ideen und bevölkert ihre Welt mit Vampiren, Hexen und Feen. Doch gerade die extreme Vielzahl der Charaktere überfrachtet den Roman. Die meisten Personen werden nur kurz und unzureichend vorgestellt, so dass sie besonders im letzten Drittel des Buches kaum noch auseinanderzuhalten sind. Chance hätte sich lieber auf wenige Figuren konzentrieren sollen, um ihr Potential auszuschöpfen. Auch die Handlung hätte für zwei Romane gereicht. Die Geschichte um die sozialen Strukturen der Vampire und der komplizierten Vergangenheit der Heldin wird mit jeder Seite undurchsichtiger. Trotzdem ist „Untot mit Biss“ unglaublich spannend und packend geschrieben. Die Liebesgeschichte zwischen Cassie und einem der Vampire wird zwar nur angerissen, nimmt aber hoffentlich im zweiten Teil „Hinreißend untot“ an Bedeutung zu. (StS)

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19.4.08

Susanna Kearsley: Das schottische Vermächtnis

Mainstream/Historical/Paranormal
SUSANNA KEARSLEY
Das schottische Vermächtnis

The Winter Sea
Piper, HC, 19,90 EUR

Die junge Carrie McClelland hat bereits einige erfolgreiche historische Romane geschrieben, doch mit ihrem neuesten Werk kommt sie nicht voran. Eine Schreibblockade belastet die Autorin, und so verordnet sie sich selbst eine kleine Auszeit in einem Cottage in Schottland. Es dauert nicht lange und Carrie entdeckt seltsame Dinge. In der Gegend gibt es eine Burgruine, die ihr bekannt vorkommt, und auch der Sohn ihres Vermieters, in den sie sich schon bald verliebt, weckt in ihr das Gefühl, ihn schon einmal getroffen zu haben. Inspiriert von der Beschaulichkeit des schottischen Örtchens, schreibt sich ihr neuer Roman über die Jakobiten im 18. Jahrhundert plötzlich wie von selbst. Doch dann stellt sie bei ihren Recherchen fest, dass ihre erfundene Geschichte wahr ist und dass sie eine ganz besondere Verbindung zu ihrer Hauptfigur Sophia Paterson hat …

In ihrem neuen Buch vereint Susanna Kearsley gekonnt eine historische Erzählung mit einer spannenden Gegenwartsgeschichte. Dabei verbindet die Autorin diese beiden Genres mit einem besonderen Kniff: Der geschichtliche Teil wird durch Carries Manuskript erzählt und ist sozusagen ein Roman im Roman. Carrie selbst ist eine sympathische junge Frau, deren unglaubliche Entdeckungen durch die Ich-Perspektive sehr spannend geschildert werden. Dabei beindruckt die Autorin besonders mit einem bis ins kleinste Detail recherchierten historischen Hintergrund, den sie wunderbar anschaulich zu vermitteln vermag. Die bildhafte Sprache und die Beschreibungen des atemberaubenden Schottlands lassen einen mühelos in die Geschichte eintauchen. Die paranormalen Elemente sind dabei sehr glaubwürdig und vor allen Dingen behutsam in die Geschichte integriert. Wer Kearsleys Bestseller „Mariana“ mochte, wird auch bei „Das schottische Vermächtnis“ bestens unterhalten. (StS)

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4.1.08

Sharie Kohler: Marked by Moonlight

Paranormal
SHARIE KOHLER
Marked by Moonlight

Pocket, TB, $ 6.99 (USA)

Claire Morgan ist zwar eine sozial engagierte Lehrerin, doch sie ist auch eine graue Maus, der es an Durchsetzungskraft fehlt. Das ändert sich, als sie eines Nachts von einem Hund gebissen wird. Von da an kleidet und frisiert sie sich anders und entwickelt ein Rückgrat aus Stahl sowie ein bisher ungekanntes sexuelles Verlangen. Der gutaussehende Gideon March versucht, sie davon zu überzeugen, dass sie ein „Lycan“, eine Art Werwolf, ist. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und stürzen sich in eine heiße Affäre. Doch Gideon droht, Claire zu töten, sollte es ihnen nicht gelingen, den Fluch vor dem nächsten Vollmond zu brechen. Beinahe zu spät erkennt Claire, dass Gideon vielleicht Recht haben könnte.

Sharie Kohler, die unter dem Pseudonym „Sophie Jordan“ auch historische Liebesromane schreibt, wagt mit „Marked by Moonlight“ ihren ersten Ausflug in das paranormale Genre. Die meisten Ideen sind bereits in anderen Romantic Suspense oder Paranormal-Romanen umgesetzt worden, doch die drohende Rückverwandlung in eine graue Maus bedeutet ein neues Spannungsmoment. Das Ende wirkt leider zu abrupt, lieblos und insgesamt unbefriedigend. Dennoch: Wenn sich ein Buch insgesamt so flüssig und gefällig liest, die Charakterisierungen glaubhaft gelungen sind, im Plot keine riesigen Logik-Löcher klaffen und sowohl Spannung als auch Romantik und Erotik vertreten sind wie hier, kann es ohne schlechtes Gewissen weiterempfohlen werden. Der zweite Band „Kiss of a Dark Moon“ erscheint im Herbst 2008. (IB)

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21.12.07

Tina St. John: Das Geheimnis des heiligen Kelches

Historical/Paranormal
TINA ST. JOHN
Das Geheimnis des heiligen Kelches

Heart of the Flame
CORA Historical Special, TB, 5,40 EUR

Nach der Rückkehr zur Burg seines Freundes Randwulf findet Kenrick of Clairmont statt der stolzen Feste Greycliff nur noch einen Haufen Schutt und Asche vor. Der Freund und seine Familie sind erbarmungslos gemeuchelt worden und kein Zeuge kann Auskunft über die Identität der Täter geben. Doch dann entdeckt Kenrick die schwer verletzte Haven, versorgt ihre Wunden und lässt sie von seiner Schwester gesund pflegen. Wie sich herausstellt hat Haven den Überfall auf Randwulf miterlebt, doch ihr Geist wehrt sich noch gegen die Erinnerung. Obwohl Kenrick Haven äußerst misstrauisch gegenübersteht, kann er sich doch ihrem Zauber nicht entziehen. Wenn er nur wüsste, ob sie mit dem Bösen in Gestalt der Schergen von Silas de Mortaine unter einer Decke steckt oder auf der Seite des Guten steht.

Der zweite Teil der Drachenkelch-Reihe spielt wieder in Cornwall gegen Ende des 13. Jahrhunderts. Hier schließt die Story nahezu nahtlos an den ersten Band an, die Protagonisten aus „Auf der Suche nach dem heiligen Kelch“ nehmen auch in diesem Buch erfreulicherweise einen großen Raum ein. Kenrick, bei seinen Bediensteten als düster, schwarzmagisch und eigenbrötlerisch verschrien, zeigt seine sensible Seite als er auf Haven trifft. Haven, eine starke Frau des Mittelalters, findet in Kenrick den passenden Gefährten und gemeinsam mit ihm gelingt es ihr, die Schrecken der Vergangenheit zu überwinden. Erneut erscheint das Böse in Form der Gestaltenwandler. Obwohl die Geschichte nicht ganz so düster ist wie der Vorgängerband, war dieser ein Stück weit eingängiger. Trotzdem ist der Autorin erneut ein spannendes und abwechslungsreiches Ritterabenteuer gelungen. (SaS)

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31.10.07

Nalini Singh: Caressed by Ice

Paranormal
NALINI SINGH
Caressed by Ice

Berkley, TB, $ 6,99 (USA)

Im Jahre 2079 ist die Erde von drei Rassen bevölkert: den Menschen, den Changelings und den Psy. Während die Changelings ihrer Natur entsprechend leben, haben die Psy im Laufe ihrer Entwicklung das Silence-Programm entwickelt, welches jegliche Gefühle abtötet. Brenna Shane Kincaid, ein Changeling, wurde vor nicht langer Zeit von einem wahnsinnigen Psy entführt und beinahe getötet. Gerettet wurde sie von ihrem Clan mit Unterstützung des bei ihnen lebenden Psys Judd Lauren. Die grauenhafte Folter, die sie erleiden musste, hat jedoch Spuren hinterlassen. Als ein Clanmitglied ermordet aufgefunden wird, reagiert Brenna deshalb auch höchst verstört. In ihrer Not wendet sie sich an Judd, dessen kühler und analytischer Verstand ihr eine große Hilfe ist. Brenna verliebt sich in den unnahbaren und eiskalten Psy. Judd ist aber aufgrund seiner Konditionierung durch das Silence-Programm nicht in der Lage, ihre Gefühle zu erwidern ...

Mit dem dritten Buch ihrer einzigartigen Psy/Changeling-Serie hebt sich Nalini Singh weiterhin wundervoll von allen anderen momentan im paranormalen Liebesromanbereich schreibenden Autorinnen ab. Brenna und Judd, die unterschiedlicher nicht sein könnten, kennt man bereits aus den ersten beiden Teilen der Serie. Die inneren Konflikte dieser ausgefeilten Charaktere sind glaubhaft und stimmig. Neben der überaus interessanten Liebesgeschichte ist das Buch aber auch eine Anklage an die Unmenschlichkeit. Nalini Singh stellt auch hier wieder moralische und ethische Fragen in den Raum. Wie immer werden Zusammenhänge aus vorangegangenen Büchern näher beleuchtet, und kleine Hinweise auf das was noch kommen mag machen neugierig auf den weiteren Verlauf der Serie. Obwohl die Bücher durchaus für sich stehen können, ist es ratsam, mit dem ersten Teil zu beginnen. „Caressed by Ice“ ist ein Buch, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. (AHR)

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25.10.07

Elizabeth Amber: Nicholas

Erotica/Paranormal
ELIZABETH AMBER
Nicholas

Kensington, TB, $ 12,95 (USA)

Nicholas ist zur Hälfte Satyr, zur Hälfte menschlich. Er ist der älteste der drei Satyr-Brüder, die sich gemeinsam um die Familienweinberge in Italien kümmern und als Beschützer zwischen ElseWorld und EarthWorld ihrer Pflicht nachkommen. Vom Sterbebett aus befiehlt König Feydon, den Brüdern seine drei verheimlichten Halbfeentöchter zu heiraten und zu beschützen. Jane, Nicholas’ auserwählte Braut, ist schnell gefunden und geehelicht. Jane sieht in ihrer Vermählung einen idealen Ausweg, ihre mannigfaltigen Probleme zu lösen und eine sichere Zukunft für ihre jüngere Schwester zu garantieren. Sie hat jedoch nicht damit gerechnet, dass Nicholas in der gemeinsamen Ehe ihre komplette Hingabe und Unterwerfung verlangt …

Elizabeth Ambers Debüt richtet sich vor allem an Liebhaber von europäischen Schauplätzen und mythologisch angehauchten paranormalen Geschichten. Die Grundlage des Buches ist originell und frisch und verspricht gelungene Abwechslung in einem Meer aus Werwolf- und Vampirserien. Gebunden an die Tradition der Satyre, entwickelt sich die Liebesbeziehung zwischen dem Heldenpaar mit vielversprechendem Knistern und einem gekonnten Spannungsbogen, der sich bis zum gespannt erwarteten Ende erstreckt. Jane ist eine Heldin, die sich ohne Probleme in das Herz des Lesers stiehlt. Mit ihrer sympathischen und direkten Art stellt sie einen wunderbaren Kontrast zum mystischen und erotisch unheimlichen Nicholas dar. Dieser Roman bildet einen vielversprechenden Auftakt einer neuen Serie, die hoffentlich in diesem Sinne weitergeführt wird. (KW)

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4.10.07

Interview mit Maggie Shayne

Pünktlich zum Oktober, dem Halloween-Monat, bringt MIRA drei paranormale Liebesromane heraus, die in den USA bereits große Erfolge feiern konnten. Neben den aktuellen Blutsbande I: Die Verwandlung von Jennifer Armintrout und Wie angelt man sich einen Vampir? von Kerrelyn Sparks, hat man beim Verlag ein altes Schätzchen ausgegraben. Fast 15 Jahre nach der Erstveröffentlichung in den USA erscheint Fantasien der Nacht von Maggie Shayne. Die Autorin widmete sich den Paranormals, lange bevor diese populär wurden, und kreierte eine Serie um Vampire, deren Leben unter den Menschen und ihre Suche nach der ihnen vorbestimmten Liebe, Jahre bevor Christine Feehan mit ihren Karpatianer-Romanen auf den Markt kam. Wir sprachen mit Maggie Shayne anlässlich der Veröffentlichung des ersten Bandes der „Wings in the Night“-Serie in Deutschland.


Ihr Start ins Erwachsenenleben war nicht gerade einfach. Schwanger mit 16 im ländlichen New York zur damaligen Zeit, wie war das für Sie?

Natürlich war es nicht einfach, in so frühen Jahren schon Mutter zu werden. Ich war sogar erst 15. Aber ganz ehrlich, ich habe es geliebt. Ich bin in meinen Töchtern regelrecht aufgegangen, sie wurden zum Wichtigsten in meinem Leben. Ich würde nichts ändern wollen, wenn ich noch einmal von vorn beginnen könnte. Als das letzte Kind erwachsen und flügge wurde und das Nest verließ, habe ich mich schon zuweilen gefragt, was ich jetzt mit mir anfangen sollte. Die Mädchen großzuziehen war das Beste und Erfüllendste, was ich je gemacht habe.

Jetzt, wo sie alle erwachsen und aus dem Haus sind und ich das erste Mal allein bin, hole ich ein bisschen die Kindheit nach, die ich nie hatte. Ich reise, entdecke, experimentiere, probiere neue Sachen aus und habe sehr viel Spaß dabei.


Manch einer hätte Ihre Situation als ein Hemmnis empfunden. Sie haben nicht nur eine glückliche Familie darauf aufgebaut mit ihrem Mann und den fünf Töchtern und jetzt schon mehreren Enkeln, Sie wurden noch dazu eine erfolgreiche Schriftstellerin. Wer hat Sie auf Ihrem Weg unterstützt?

Mein Ehemann hat mir schon sehr geholfen. Und obwohl wir heute geschieden sind, werde ich immer dafür dankbar sein. Die größte Unterstützung und Ermutigung außerhalb der Familie habe ich jedoch von Autorinnen erfahren, die über die Jahre zu meinen engsten Freunden wurden. Die schwierigen Momente hätte ich ohne sie nicht meistern können.


Lesen Ihre Familienmitglieder Ihre Bücher? Wenn ja, sind sie strenge Kritiker, oder sind sie voreingenommen?

Meine Töchter lesen alle meine Bücher und lieben sie. Meine Großmutter, Tanten und Cousinen lesen sie auch und haben nie kritische Anmerkungen gemacht. Sie haben nichts als Lob für meine Arbeit übrig.


Als Sie mit dem Schreiben begannen, haben Sie sich einen Job gesucht, um 50 Dollar für eine Schreibmaschine zu verdienen. Was bedeutet sie Ihnen, und haben Sie sie noch?

Die Schreibmaschine funktioniert schon lange nicht mehr, aber ich habe sie behalten. Sie erinnert mich daran, was man erreichen kann, wenn man es nur will und sich dafür anstrengt.


Wie und wann sind Sie auf Wicca gestoßen, die Religion, die Sie ausüben. Erzählen Sie uns etwas über diesen Glauben.

Ich kam 1993 mit Wicca in Berührung, kurz nach Veröffentlichung meines ersten Romans. Ich war zugleich schockiert und überrascht zu erfahren, dass der Glaube, von dem ich annahm, ich hätte ihn ganz für mich allein erfunden, einen Namen und Tausende Anhänger hatte. Wicca hat sehr wenig mit Doktrinen zu tun. Es geht mehr darum, sich auf die Natur auszurichten, mit ihr im Einklang zu leben und dem eigenen Glück zu folgen. Man tut, was einen glücklich macht, und weiß, dass Glücklichsein ein Zeichen dafür ist, auf dem richtigen Weg zu sein, bei Unglücklichsein ist man es nicht. So passt man sich an. Die einzige Regel lautet „Tue nichts und niemandem weh“. Der Glaube geht einher mit der Macht der Magick, der Vorstellung, dass wir unsere eigene Wirklichkeit erschaffen. Als ich den Film „The Secret – Das Geheimnis“ sah, habe ich hinterher gesagt: „Das ist kein Geheimnis. Das ist, was wir Hexen schon immer gemacht haben.“ Das Gesetz der Anziehung bzw. Resonanz ist das Herzstück unseres Glaubens. Wir erschaffen das, auf was wir unsere Aufmerksamkeit richten, zum Guten oder zum Schlechten. Den einzigen Gradmesser, den wir brauchen, ist darauf zu achten, wie man sich fühlt.


Was dachten Sie, als Sie erfuhren, dass Ihr 15 Jahre alter Roman in Deutschland veröffentlicht wird?

Ich war begeistert zu erfahren, dass eine ganz neue Lesergruppe jetzt in der Lage sein wird, erstmals Zugang zu der Geschichte zu bekommen. Jetzt, da das Buch herauskommt, werde ich es wieder lesen und versuchen, die Gefühle der neuen Leser nachzuempfinden. Es bringt mir die alte Begeisterung zurück.


Obwohl “Twilight Phanasies”, die Originalausgabe von “Fantasien der Nacht”, ursprünglich 1993 erschienen ist, ist der Roman nicht gealtert – ganz wie die Vampire in Ihren Geschichten. Wie schwer ist es, ein Buch zu schreiben, das nach mehr als einem Jahrzehnt noch immer so frisch wirkt? Viele andere Liebesromane aus den 80er und 90er Jahren scheinen heute ziemlich unmodern.

Ich habe das Buch nicht mit der Intention geschrieben, dass es nach 15 Jahren immer noch so frisch daher kommt. Der Gedanke ist mir nie gekommen. Es war schlicht eine Geschichte, die in mir brannte und erzählt werden wollte. Ich schrieb sie genau so, wie sie mir eingegeben wurde. Dass sie nach einer so langen Zeit noch nicht veraltet ist, verdanke ich eher meiner Muse als einer kalkulierten Planung. So etwas kann man auch nicht planen, finde ich. Es ist ein Phänomen, und ich bin dankbar, dass es mir widerfahren ist.
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Sie hatten ursprünglich nicht vor, eine Serie zu schreiben, als sie mit „Fantasien der Nacht“ begannen. Inzwischen gibt es mehr als 10 Teile. Wie kam es dazu?

Ich schreibe gerade den 15. Band. Als ich damals das Manuskript zu “Fantasien der Nacht” bei meiner Lektorin einreichte, hatte Roland, der Freund des Helden, eine viel größere Rolle in der Geschichte. Die Lektorin riet mir, seine Szenen zu kürzen und den Fokus auf Held und Heldin der Geschichte zu belassen. Sie merkte aber gleichzeitig an, Roland könne eine so starke Figur sein, die ein eigenes Buch tragen könnte. Und das war er wirklich. Als ich ihn mit Rhiannon zusammenspannte, die stärkste Figur, die je meiner Feder entsprungen ist, wusste ich, die Serie würde immer weiter gehen. Sie hat das Ruder übernommen und konnte nicht zum Schweigen gebracht werden. Viele Geschichten innerhalb der Serie kommen durch sie zu mir. So, als ob sie mir einflüstert, worüber ich als nächstes schreiben soll. Sie taucht auch oft in diesen Büchern auf. Seit „Fantasien der Nacht“ sind ganze Generationen aufgetreten. Jameson Bryant, der kleine Junge aus dem ersten Buch, wurde erwachsen, fand seine eigene Heldin, und sie bekamen eine Tochter. Die Tochter, Amber Lily, wurde ebenfalls erwachsen und bekam einen Helden und ein eigenes Buch. Die Reihe hat sich über die Jahre stetig erweitert.


Sie schreiben sehr vielfältig, von Contemporarys über Romantic Suspense zu Paranormals, früher sogar Drehbücher für Fernseh-Seifenopern. Stets gibt es jedoch einen romantischen Einschlag. Können Sie sich vorstellen ein Buch zu schreiben, in dem Liebe überhaupt keine Rolle spielt?

Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Für mich wäre eine Geschichte, in der eine romantische Beziehung keine große Rolle spielt, einfach nicht erfüllend.


In den frühen 90ern, als Sie erstmals veröffentlicht wurden, waren Paranormals noch äußerst exotisch. Heutzutage sind sie eines der angesagtesten Subgenres im Bereich der Liebesromane und beginnen langsam und unaufhaltsam auch den deutschen Markt zu erobern. Wie bewerten Sie die Entwicklung, dass im Moment fast jeder versucht, in dem Genre einen Fuß in die Tür zu bekommen?

Das ist ein ganz natürlicher Prozess bei den Kreisläufen und Trends in der Unterhaltungsliteratur. Paranormals werden eine zeitlang ganz heiß sein, dann wird die überschwängliche Begeisterung langsam abebben und einem neuen Trend Platz machen. Und auch da wird es wieder genug Autoren geben, die nur auf den neuen Zug aufspringen wollen. Ich schreibe in dem Genre, weil ich es liebe. Ich habe schon Paranormals geschrieben, als ich sie noch nicht bei Verlagen unterbringen konnte, ich schreibe sie jetzt, wo sie so gefragt sind und sich fast wie von selbst verkaufen, und ich werde sie auch noch schreiben, wenn sie nicht mehr der letzte Schrei sind. Paranormals sind das, was ich am besten kann.


Wie sind Sie auf die Idee zu „Fantasien der Nacht“ gekommen?

Zunächst war es eine Kurzgeschichte, die immer mehr gewachsen ist. Ich mochte schon immer Vampirgeschichten und Vampirfilme, besonders die alten Dracula-Klassiker. Ich wollte immer selbst in dieser Welt mitspielen, um die Geschichten so zu erzählen, wie nur ich es könnte. Ich wollte, dass der Vampir am Ende das Mädchen bekommt. Ich habe es gehasst, wenn die Vampire gepfählt oder auf andere Weise vernichtet wurden.


Wie präsent ist Ihnen „Fantasien der Nacht“ heute noch? Sie haben es schließlich schon vor einer langen Zeit geschrieben.

Das Buch wird immer etwas ganz Besonders für mich sein unter all den Geschichten, die ich geschrieben habe. Es markiert den Beginn einer Serie, die die Leser auf einer bestimmten Ebene berührt hat, wie es nur sehr selten geschieht. Mich hat es auf dieselbe Weise berührt. Die Charaktere sind für mich äußerst real, und sie begleiten mich bei allem, was ich schreibe.


Eric und Tamara sind Seelenverwandte, füreinander bestimmt. Glauben Sie auch im richtigen Leben an dieses Konzept?

Ich glaube, jeder von uns bestimmt seine eigene Wirklichkeit. Wenn jemand daran glaubt, dass es eine Person gibt, die für sie bestimmt ist und mit freudiger Erwartung fest daran glaubt, dieses Gegenstück zu finden, dann wird das auch geschehen. Wenn jemand an einen Seelenverwandten glaubt, aber nur beklagt, ihn noch nicht gefunden zu haben, dann wird alles, was sie erfahren werden, der Mangel sein. Wer gar nicht an einen Seelenverwandten glaubt, wird ihn auch nicht finden. Es ist also sehr individuell.


Tamara wird ihr normales Leben aufgeben müssen, wenn sie mit dem Mann, zu dem sie sich hingezogen fühlt, zusammen sein will. Das ist ein hoher Preis für die Liebe. Eric muss das wirklich wert sein. Wie würden Sie Ihren Held und Ihre Heldin beschreiben und die Opfer, die sie für einander bringen?

Meiner Meinung nach ist ihre Liebe zueinander mehr wert als alles andere in ihrem Leben. Ich glaube nicht, dass einer der beiden das, was sie für den anderen aufgeben, als Opfer ansehen. Sie greifen eher nach dem, was sie wirklich wollen und was sie glücklich macht.


Es dürfte Menschen geben, die die Aussicht auf ein ewiges Leben sehr verlockend finden. Eric hat aber unter seiner Einsamkeit gelitten. Ein Vampir zu sein, ist also keine so rosige Angelegenheit.

Das ist es nur, wenn der Vampir einen Gefährten oder eine Gefährtin findet, eine Liebe, mit der man die Ewigkeit teilen kann. Die Ewigkeit allein, ohne Liebe, wäre eine Qual.


Die Übersetzung des zweiten Buchs der „Wings in the Night“-Reihe, „Twilight Memories“, wird voraussichtlich im Mai 2008 bei Mira unter dem Titel „Erinnerungen der Nacht“ erscheinen. Es ist die Geschichte von Roland und Rhiannon. Was prädestinierte die beiden, zu Protagonisten in der Fortsetzung aufzusteigen?

Das sind ja fantastische Neuigkeiten. Wie ich bereits erwähnte, war Roland im ersten Band eine wichtige Figur für mich. Ich musste den Raum, den er einnahm, drastisch kürzen und für ein eigenes Buch aufheben. Im Grunde war es aber Rhiannon, die mich wirklich gefangen nahm und mich seitdem nicht mehr losgelassen hat. Ich wollte sie ursprünglich zur Schurkin der Geschichte machen, aber meine Lektorin erkannte gleich, welches Heldinnenpotential in ihr steckte. Rhiannon hat mir ihre Geschichte quasi diktiert, und sie spricht meine ganze Karriere hindurch mit mir. Ich habe das Gefühl, sie ist ein beständiger, tiefer Teil von mir selbst. Ein Teil meines Wesens, mit dem ich erst in Kontakt kam, als ich ihrer Stimme zugehört habe.


Wie geht die Serie weiter? Werden wir wieder auf Eric und Tamara treffen und etwas über ihr gemeinsames Leben erfahren?

Wir werden noch öfter auf Eric und Tamara treffen. Sie tauchen in vielen der „Wings in the Night“-Büchern auf und spielen eine wichtige Rolle in Jamesons und Angelicas Geschichte (Born in Twilight) sowie im Buch von deren Tochter Amber Lily (Edge of Twilight).


Wie sieht die Zukunft der Reihe in den USA aus? Wird es weitere „Wings in the Night“-Bücher geben?

Der nächste Band wird in den USA im Dezember erscheinen, danach folgen zwei weitere Bände im Mai und Oktober 2008. Wir, der Verlag und ich, verwenden bei diesen drei Büchern nicht mehr „Twilight“ im Titel, weil es für die Leser langsam verwirrend wird und wir die Verwechslungsgefahr vermeiden möchten. Außerdem wird eine ganz neue Vampirgruppe eingeführt. Und ja, ich beabsichtige weiter an der Serie zu schreiben, solange die Leser so viel Freude daran haben und die Figuren zu mir kommen und mir ihre Geschichten einflüstern. Die Serie beinhaltet zurzeit folgende Bände:

TWILIGHT PHANTASIES – Fantasien der Nacht
TWILIGHT MEMORIES – Erinnerungen der Nacht (Mai 2008)
TWILIGHT ILLUSIONS
BEYOND TWILIGHT (Teil einer Anthologie)
BORN IN TWILIGHT
TWILIGHT VOWS (Teil einer Anthologie)
TWILIGHT HUNGER
RUN FROM TWILIGHT (Teil einer Anthologie)
EMBRACE THE TWILIGHT
EDGE OF TWILIGHT
BLUE TWILIGHT
PRINCE OF TWILIGHT
DEMON'S KISS (Dezember 2007)
LOVER'S BITE (Mai 2008)
ANGEL'S PAIN (Oktober 2008)


Die Webseite der Autorin ist zu finden unter www.maggieshayne.com

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