8.11.09

Rezension: Inka Loreen Minden - Räubers Lust

Gay/Historical
INKA LOREEN MINDEN
Räubers Lust

Club der Sinne, E-Book, 2,29 EUR

William wird nach einer wilden Verfolgungsjagd durch den Firtree Forest von Räuber Blade und seiner Bande gefangen genommen. Sein Vater, Lord Staverton, soll für ihn eine enorme Menge Lösegeld zahlen. Doch als William in der Nacht unter den Strapazen der Flucht leidet, verhält Blade sich nicht wie ein Räuber, sondern wie ein besorgter Liebhaber, und die beiden entdecken, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Ihre Leidenschaft für einander steht allerdings unter keinem guten Stern, denn auf Blade ist nach wie vor ein hohes Kopfgeld ausgesetzt, und Lord Staverton will ihn unbedingt hängen sehen. Als William dann noch herausfindet, dass Blade ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit mit sich trägt, beginnt er sich zu fragen, ob er die neu entdeckten Gefühle für den Banditen wirklich in sich reifen lassen soll.

In Inka Loreen Mindens Roman finden zwei Männer zueinander, die in ihrer Kindheit beide emotionale Wunden zugefügt bekommen haben. Deshalb ist es umso befriedigender zu lesen, wie sie gemeinsam etwas erschaffen, das ihnen Geborgenheit gibt. Blades Geheimnis dürfte für erfahrene Leser leicht zu erraten sein, was das Lesevergnügen aber nicht schmälert. William ist trotz seines jungen Alters ein durchsetzungsfähiger Held, bei dem es Spaß macht, sein Abenteuer mitzuerleben. Die Beziehung der beiden ist explosiv, und die Sexszenen leidenschaftlich und romantisch zugleich. „Räubers Lust“ ist eine gelungene Geschichte, die zu empfehlen ist. (JW)

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